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…Sinistra…

…Sinistra…

21. Juni 2011

[Smaran] ihn zu belehren

Gespeichert unter: Allgemeines — Sinistra @ 11:12

Sinistra hob den Blick etwas und verschränkte die Arme vor der Brust. Was bildete sich dieser Mensch überhaupt ein?

“Offensichtlich müsst Ihr noch viel lernen Lyar. So erfahren wie Ihr zu glauben scheint, seid ihr noch lange nicht, den sonst wüsstet ihr, dass Worte, unbedacht gesprochen, und sei es auch im Glauben, dass die Person, der sie gelten, nicht anwesend ist, schneiden tiefer als jede noch so gut geschliffene Klinge es könnte. Nicht, dass ich mich durch Eure Worte beleidigt fühle. Ganz im Gegeteil, es bestätigt nur meine Meinung, die ich mir über Euch in den letzten Tagen gebildet habe, allerdings wisst Ihr nie, ob sich eine Person nicht tatsächlich einmal dadurch beleidigt fühlen könnte.” Sinistra stieg zwei Stufen hinab, so dass sie die Hand auf seine Schulter legen konnte. Weit bücken musste sie sich nicht, um ihren Mund an sein Ohr zu legen: “Und ihr wärd sicher nicht der erste, der wegen einem unbedachten Wort sein Leben lassen müsste.” ihre Stimme war nicht mehr als ein tonloser, zischender Laut uns Sinistra fühlte unter ihrer Hand genau wie er erschauderte. Feine Muskelzuckungen, die er vielleicht selbst nicht einmal wahr nahm. Geschürte, vielleicht unbewusste, Angst.

Selbst wenn Lyar sich ihr nicht einmal bewusst sein würde, so würde sie ihn doch lähmen und Sinistra richtete sich, mit sich selbst zufrieden, wieder auf. Natürlich hatte sie nicht vor ihren Worten Taten folgen zu lassen. Nichts lag ihr ferner, hatte sie sich doch mit den Jahren an das einfache Gemüt der Menschen gewöhnt, doch manchmal, in Augenblicken wie diesen, bereitete es ihr eine merkwürdige Form von Befriedigung mit den menschlichen Gefühlen zu spielen. Sei es nun mit Leidenschaft, Wut, oder Angst… Gerade diese Extreme ließen sich äußerst leicht beeinflussen und Siistra war immer wieder fasziniert davon, auch wenn sie viele der anderen Gefühle, welche es gab immer noch nicht verstand. Liebe zum Beispiel… In all ihren Facetten. Seufzend überwand sie die letzten Stufen nach unten und zog sich am Ende der Treppe die weichen Rauhlederstiefel von den Füßen. Sobald sie auf die Wiese trat, konnte sie die kühle Feuchtigkeit an den Fußsohlen spüren und nur wenige Augenblicke später war der Saum ihres Rockes feucht. Liebe… Ja, sie hatte sie einmal gespührt und bei diesem Gedanken wurde sie wehmütig. Nie wieder würde sie sich auf diese Art und Weise mit einem Menschen oder einem anderen Wesen einlassen. Viel zu sehr schmerzte der Verlust. Viel zu groß war die Trauer darüber seinen Gefährten gehen lassen zu müssen, in dem Wissen, dass es nicht nur ein böser Traum war, der einem des Nachts heimsuchte.

Im Schatten eines Baumes ließ die Drow sich nieder und sank zur Seite. Im Schlaf hatten sie Visionen übermannt, über welche sie nachdenken musste… Und dank dem was sie heute Nacht in Erfahrung gebracht hatte, schien das Bild sich langsam zusammen zu setzen. Allerdings würde sie heute die Bibliothek von Smaran aufsuchen müssen. Ein Gedanke, der ihr Unbehagen bereitete, denn bisher hatte sie sich davor gehütet einen Fuß in die Stadt zu setzen. Es gab dort zu viele Menschen, die nichts von ihrer Existenz, geschweige denn von ihren Beweggründen wussten, weshalb ihr nichs anderes übrig bleiben würde, als jemanden zu bitten, sie zu begleiten, was in jedem Fall das kleinere Übel darstellte, auch wenn es ihr lieber gewesen wäre alleine zu sein. Aber vielleicht konnte sich Begleitung auch als nützlich heraus stellen. Immerhin kannte Sinistra die Bibliothek nicht und wer wusste denn schon wie lange sie sonst brauchen würde um die Texte zu finden, die sie suchte?

Schwungvoll erhob sie sich. Ihre gesamte rechte Körperhälfte war nass von der Wiese und auch ein Teil ihrer Haare klebte feucht in ihrem Gesicht, als sie, festen Schrittes, zurück zum Haus ging, wo Dalen immer noch oben an der Treppe stand und in die Ferne zu blicken schien: “Mein Freund…” sprach Sinistra ihn an: “Euer Gefühl scheint sich zu bewahrheiten. Ich würde gerne nach dem Mittagessen die Bibliothek besuchen, doch scheue ich mich davor alleine in die Stadt hinab zu gehen.”

Dalens Blick richtete sich auf Sinistra und er schien sie forschend anzusehen: “Das verüble ich dir nicht. Ich denke Lyar wird dich begleiten.”

Sinistra zog die Augenbrauen hoch: “Aber…” setzte sie schon zum Protest an.

“Du sagtest er beurteilt Bücher nur nach dem Einband. Wo wäre ein besserer Ort ihn dahingehed zu belehren als in einer Bücherei?” Die Worte klangen amüsiert, fast schon spottend und Sinistra war sich nicht sicher ob die Häme ihr oder seinem Sohn gelten sollten. Sie atmete tief durch, nickte aber dann: “Wenn du denkst, dass das richtig ist…”

9. Juni 2011

[Smaran] gehörte Worte

Gespeichert unter: Allgemeines — Lyar @ 19:59

Lyar strich sich nachdenklich mit der Hand über das stoppelige Kinn und lehnte sich etwas nach vorne um einen Arm auf seinen Oberschenkel zu stützen. Er hatte die Feier schon bald nach der Drowhexe verlassen. Sein Blick fiel auf den Garten. Der Sturm hatte einige Äste von den Büschen abgerissen und die Wiese glänzte feucht vom Regen. Inzwischen war allerdings keine Wolke mehr am azurblauen Himmel zu sehen und die Luft war dampfend schwül. Weiter unten im Tal konnte man den Nebel sehen, der den Blick auf die Stadt versperrte.

Schwere Schritte näherten sich hinter ihm und Lyar wandte seinen Blick über die Schultern um die Treppen, auf deren unteren Ende er Platz genommen hatte, hoch zu blicken. Sein Vater stand im Tor, die Arme vor der Brust verschränkt: “Als du vor 10 Jahren fortgegangen bist, hätte ich nicht gedacht, dass ein richtiger Mann aus dir wird.” murmelte er ein wenig gedankenverloren, blickte Lyar allerdings nicht direkt an, sondern sah vielmehr in die Ferne. Nicht einmal Lyar hätte das gedacht, hatte er sich doch kaum für den Kampf interessiert. Viel mehr hatte er vorgehabt auf seinen Reisen zu zeichnen… Alles, was für ihn in der Welt interessant sein mochte. Anfangs hatte er das auch getan, doch mit den Wochen und Monaten die vergingen, hatte er immer öfter an kleineren Turnieren teilgenommen. Er wusste selbst nicht einmal mehr, weshalb es zu diesem Sinneswandel gekommen war… Die Kämpfer hatten ihn einfach beeindruckt. Natürlich… Auch sein Vater war ein Krieger, doch vielleicht hatte Lyar in seiner Jugend seine kleine persönliche Rebellion zelebriert.  Und irgendwann hatte er sich eingestehen müssen, dass sein Vater recht gehabt hatte. Er war ein äußerst talentierter Kämpfer… Denn es hatte nicht lange gedauert bis er nach und nach immer mehr Turniere für sich entscheiden hatte können.

Doch nach 10 Jahren hatte Lyar befunden, dass es Zeit war wieder heim zu kehren. Und kaum war er nach Hause gekommen, hatte er, zu seinem Leidwesen, feststellen müssen, dass sich eine Drowhexe im Haus seines Vaters eingenistet hatte. Sicher, er kannte  die Geschichten über sie. Sein Vater hatte ihm, als er noch ein Kind war, mehr als einmal von ihr erzählt, und trotzdem konnte man einem solchen verkommenen Wesen nicht trauen. Selbst wenn diese Kreatur, wie sein Vater erzählt hatte, schon seit vielen Jahren an der Oberfläche lebte.

Lyar würde die Entscheidung seines Vaters sie hier wohnen zu lassen, nicht in Frage stellen, doch das hieß nicht, dass er damit einverstanden sein musste. Und so wie er gestern beim Sommerfest gemerkt hatte, war er damit nicht alleine. Aber er würde schon noch heraus finden was diese Hexe hier wollte und wenn sie ihm auch nur einen winzigen Grund dazu gab, würde Lyar ihr den Kopf von den Schultern schlagen. Das sollte sich nicht als schwierig herausstellen. So wie sein Vater von ihr erzählt hatte, hatte Lyar immer Gedacht ihre Macht war bereits in ihren Augen zu sehen und nur ein Blick von ihr würde genügen um einen gestandenen Mann auf der Stelle zu vernichten. Doch das Gegenteil war der Fall. Sie reichte ihm gerade bis zum Brustbein, war so zierlich, dass er fast schon Angst gehabt hatte, er würde ihr die Hand brechen bei der Begrüßung und ihre Augen waren, genauso wie ihr Gesicht, einfach nur ausdruckslos. Nichts von alledem, was sein Vater ihm über sie erzählt hatte, schien zu stimmen. Und trotzdem blieb sie immer noch eine Misgeburt, die aus den tiefsten Abgründen dieser Welt gekrochen war um sie zu verseuchen.

“Deine Augen sprechen von düsteren Gedanken mein Sohn?” riss die rauhe Stimme, seines Vaters, in der immer ein Hauch von liebevoller Strenge lag, Lyar aus seinen Gedanken. Er überlegte einen Moment, suchte nach den richtigen Worten: “Ich mache mir nur Gedanken über unseren Gast… Nicht, dass ich deinem Urteil nicht trauen würde, und doch bereitet mir ihre Anwesenheit Unbehagen. Während meiner Reise habe ich genug Geschichten über Drow gehört, die nicht so heldenhaft waren, wie diese Drow es angeblich ist. Ganz im Gegenteil…. Schändliche Mörder sind sie. Hinterhältig und böse bis aufs Blut.”

“Wenn Ihr jedes Buch nach seinem Einband beurteilt, dann seid ihr wahrscheinlich der ungebildetste Mensch, der mir je untergekommen ist.” die weibliche, etwas schneidende Stimme ließ Lyar zusammen zucken. Er hatte sich, während er gesprochen hatte von seinem Vater abgewandt, so hatte er ihr Kommen gar nicht bemerkt. Aber vielleicht hätte er das auch sonst nicht. Denn er hatte in den letzten Tagen bemerkt, dass sich die Drow fast schon lautlos durch das Haus oder den Garten bewegte. Man konnte nie sicher sein, ob sie nicht plötzlich hinter einem auftauchte. So wie jetzt.

“Dann wisst Ihr zumindest jetzt was ich über Euch denke.” murmelte er, konnte aber kaum einen Anflug von Scham in seiner Stimme verbergen.

“Haltet Ihr mich für dumm Lyar? Das sieht man ohnehin an der Art wie Ihr mich anseht. Diese Verachtung, welche sie bei den Drow angeblich so hassen, beherrschen sie selbst nämlich ganz gut. Aber bitte. Es ist mir egal ob Ihr mich mögt oder nicht. Dafür seid Ihr mir zu unwichtig, als dass ich mir darüber Gedanken machen würde.”

Ein unangenehmer Schauer lief über seinen Rücken hinab. Das zweite mal innerhalb  von nur wenigen Augenblicken, weshalb er es vorzog zu schweigen. Er wandte nur noch einmal den Blick über die Schulter, musterte das Gesicht seines Vaters. Doch dieser schmunzelte nur amüsiert und zuckte mit den Schultern. Dann wanderte Lyars Blick zu der Drow. War da wirklich ein Anflug von Traurigkeit in ihren Augen zu sehen gewesen, oder hatte er sich getäuscht? Er kniff die seine Augen ein wenig zusammen um seinen Blick zu festigen. Denn er hatte nicht vor dem Ihren auszuweichen. Das wäre ja noch schöner…

7. Juni 2011

[Smaran] das Mosaik

Gespeichert unter: Allgemeines — Sinistra @ 12:49

Das drohend dumpfe Grollen des nahenden Gewitters war sogar über den Lärm der Festgesellschaft hinweg zu hören… Durch die geöffneten Fenster drang die drückend schwüle Luft, welche gegen die veratmete, stickige Luft im Saal allerdings wie ein erfrischendes Lüftchen wirkte. Aus der Ecke tönte Flöten und Lautenspiel und ein Sänger gab sein bestes um die Tanzenden zu Höchstleistungen anzuspornen.

Sinistra sah von ihrem Weinbecher, den sie gerade an ihre Lippen geführt hatte, auf als sie einen stechenden Blick fühlte. Lyar, der Sohn Dalens, und der Grund für diese Feier, sah sie aus zusammen gekniffenen Augen über die Tafel hinweg an. Er war an die 30 Jahre alt und nach 10 Jahren des Reisens war er vor ein paar Tagen wieder zurück in das Haus seines Vaters gekehrt und hatte sich von Beginn an nicht Begeistert über Sinistras Anwesenheit gezeigt. Seit einigen Monaten lebte sie bei Dalen, welchen sie schon seit etwa 35, wenn nicht schon 40 Jahren kannte. Mehr als einmal hatte sie ihm und der Armee, welche er anführte als einer der Generäle des Imperators von Grünland, im Kampf zur Seite gestanden und früher hatte sie auch die ein oder andere Nacht mit ihm verbracht. Nun war sie auf sein Bitten gekommen, weil er befürchtete, dass sich etwas dunkles zusammen brauhte. Genau benennen konnte er seine Vorahnung nicht, aber Sinistra glaubte Dalen. Auch, weil sie selbst seit einigen Monaten wieder, selten aber doch, von Visionen geplagt war Nachts. Schreckliche Bilder, welche sich aber noch nicht zu einem Großen Ganzen zusammen fügen wollten.

Lyar war natürlich nicht der Einzige der sich wenig begeistert über Sinistras Anwesenheit zeigte. Allerdings würde kaum einer wagen etwas gegen Dalens Entscheidung zu sagen. Die meisten Gäste ignorierten Sinistra und versuchten auf Abstand zu bleiben. Wer konnte es den Menschen schon verübeln? Sinistra verzog ihren Mund zu einem dünnen Lächeln und hob den Weinbecher um  Lyar zuzuprosten. Dieser schob zur Antwort den Kiefer vor und wandte den Blick ab. Seufzend schüttelte sie den Kopf und trank einen Schluck Wein, als Dalen, der neben ihr saß, sich etwas zu ihr lehnte. Sein stoppeliger Bart war inzwischen nicht mehr schwarz, so wie früher, sondern grau. Auch in seinen kurz geschnittenen Haaren zeigten sich einige silberne Stellen. Trotzdem wirkten seine Augen wach und jugendlich: “Er wird sich schon daran gewöhnen.” Wieder wanderte Sinistras Blick zu Lyar, der so aussah wie sein Vater, als dieser noch jung war. Die schwarzen Haare umrahmten sein markantes Gesicht. Im Gegensatz zu Dalen trug er sie allerdings schulterlang und auch auf seinem kantigen Kinn zeigten sich die selben schwarzen Bartstoppeln. Nur seine Nase war etwas breiter und länger als die von Dalen. Auch bewegte er sich anders… Schneller, geschmeidiger, was aber wohl daran lag, dass er nicht einmal halb so alt wie sein Vater war, dem man, auch wenn er es nicht hören wollte, sein Alter langsam aber sicher doch anmerkte.

“Wie auch immer…” mit einem entschuldigenden Lächeln stellte Sinistra den jetzt leeren Weinbecher auf den Tisch: “Es stört mich nicht, wenn es nur bei Blicken und Worten bleibt mein Freund. Das weißt du. Aber entschuldige mich jetzt. Ich werde mich ein wenig an die frische Luft begeben.” Sie erhob sich katzenhaft und zog die Kapuze, welche an ihrem Hemd angebracht war, ins Gesicht, bevor sie den Saal, vorbei an den tanzenden Paaren verließ. Einige stechend unangenehme Blicke folgten ihr, doch das überraschte Sinistra wenig. Nichts anderes war sie gewohnt.

Nachdem sie das Tor hinter sich geschlossen hatte atmete sie tief durch. Der Geruch von Regen hing in der Luft, streichelte ihren Geruchssinn verführerisch. Dalens Haus lag auf einer Anhöhe und man konnte, etwas weiter unten im Tal, die Lichter der imperialen Hauptstadt Smaran sehen, welche nach dem ersten Kaiser benannt worden war. Sinistra merkte wie sich ihre Augen langsam vom Licht im Saal erholten und sie blickte aufmerksam in die Dunkelheit. Kein einziger Stern war zu sehen, denn dicke gewittrige Wolken schoben sich langsam über den Himmel und im Osten konnte man Blitze zucken sehen. Wie die Pranken einer Bestie schlugen sie auf der Erde ein, gefolgt von ihrem markerschütternden Brüllen. Bereits seit Tagen war die Hitze tagsüber kaum zu ertragen gewesen und es war nur eine Frage der Zeit gewesen wann sich die Spannung in der Luft in einem Sturm entladen würde. Nun… Diese Frage hatte jetzt eine Antwort, denn das Gewitter kam mit jedem Augenblick ein Stückchen näher. Ein oder zwei Stunden noch, dann wäre es hier, so schätzte Sinistra und trat die weißen Steintreppen nach unten in den Garten, wo sie sich auf einer der steinernen Bänke niederließ, welche rund um einen Springbrunnen aufgestellt waren. Dieser war Schwänen nachempfunden, die ihre Hälse in den Nachthimmel streckten und plätschernd klares Wasser spuckten.

Für einen Augenblick schloss Sinistra die Augen, zuckte zusammen als sich der selbe Springbrunnen vor ihrem geistigen Auge bildete. Das Wasser war versiegt und anstatt dessen strömte Blut aus den Schnäbeln der Schwäne. Mit einem unterdrücktem Schrei öffnete sie die Augen wieder, als sie hinter sich eine Bewegung wahr nahm. Unauffällig blickte sie über die Schulter, während ihre Rechte so unauffällig über ihr Bein zum Schaft ihres Stiefels glitt, wo sie einen ihrer Dolche verbarg.

Das Rascheln im Gebüsch wurde von einem leisen, weiblichen Kichern unterbrochen, gefolgt von der Stimme des Sohnes von Dalens Sekretär, wie Sinistra erkannte: “Sei bloß still.. Sonst hört uns noch jemand.” Der junge Mann war gerade 20 geworden und offensichtlich versuchte er sich im Gebüsch mit einer jungen Frau zu vergnügen. Schmunzelnd erhob sich Sinistra und entfernte sich lautlos um die Beiden nicht bei ihrem Vorhaben zu stören. Es war ohnehin Zeit auf ihr Zimmer zu gehen…

Wieder ein Stück für das Mosaik, welches sich immer noch so zusammenhanglos zeigte…

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